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Neues Handelsabkommen zwischen USA und UK:

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Neues Handelsabkommen zwischen USA und UK:

Anfang Mai einigten sich die USA und das Vereinigte Königreich auf ein Handelsabkommen. Das Abkommen soll den gegenseitigen Handel erleichtern, insbesondere durch die Reduzierung oder Beseitigung von Zöllen, die den Import und Export bislang verteuert haben.

Ein hoher Zollsatz auf britische Exporte von Stahl und Aluminium, der zuvor eingeführt worden war, wurde im Rahmen des Abkommens vollständig aufgehoben. Auch bei US-amerikanischen Waren, die in das Vereinigte Königreich geliefert werden, fallen nun einige Zölle an – wie etwa auf Rindfleisch und Ethanol. Es ist erlaubt, bestimmte Mengen zollfrei einzuführen, wie zum Beispiel jährlich mehrere Tausend Tonnen Fleisch.

Der Autoexport war ein Thema, das besonders umstritten war. Der Zollsatz für britische Autos wurde deutlich reduziert, jedoch nur bis zu einer bestimmten Jahresmenge. Werden diese Grenze überschritten, so wird dies durch höhere Zölle geahndet. Auch für andere Warengruppen gelten ähnliche Begrenzungen.

Noch sind viele Einzelheiten des Abkommens offen. Es sind weitere Gespräche zur Ausarbeitung und potenziellen Erweiterung des Abkommens geplant. Es sollen unter anderem potenzielle Zölle auf Medikamente erörtert werden.

Das Abkommen wurde insgesamt unterschiedlich bewertet. Obwohl einige es als Fortschritt betrachten, betonen andere, dass die Situation vor der Einführung neuer US-Zölle günstiger gewesen sei.

Investmentidee: Ein potenzieller Nutznießer des Abkommens ist der iShares STOXX Europe 600 Industrial Goods & Services UCITS ETF , der große europäische Industrieunternehmen zusammenfasst – darunter auch solche, die von den verringerten Handelsbarrieren profitieren könnten.

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