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Erste Anzeichen für steigende Kreditausfälle in den USA

Erste Anzeichen für steigende Kreditausfälle in den USA

Trotz der Tatsache, dass zahlreiche US-Banken kürzlich unerwartet hohe Gewinne verzeichneten und die Wirtschaft sowie die Verbraucher als stabil galten, wird ein vorsichtiger Anstieg von notleidenden Krediten sichtbar. Es handelt sich zwar noch nicht um einen eindeutigen Hinweis auf eine bevorstehende Rezession, aber es könnte ein Zeichen für eine umfassendere wirtschaftliche Verlangsamung sein. Es ist nicht ungewöhnlich für das Ende eines Bullenmarktes, dass ein solcher Trend auftritt, da dann auch Unregelmäßigkeiten und betrügerische Praktiken ans Licht kommen. Kürzlich kam es so zu dem ersten größeren Ausfall, als der Anbieter von Subprime-Fahrzeugkrediten Tricolor insolvent wurde.

Auch wenn im zweiten Quartalsbericht von JPMorgan keine direkten Erwähnungen von Tricolor zu finden waren, nahm die Bank eine erhebliche Erhöhung ihrer Rückstellungen für Kreditverluste vor. Auch die Bank of America stellte eine weiterhin „robuste“ Wirtschaft fest, jedoch zeigen sich dort erste Anzeichen von Problemen, wie zum Beispiel bei Zahlungsausfällen.

Die Federal-Reserve-Daten zeigen, dass die Gesamtzahl der notleidenden Kredite in den USA steigt. Vor allem die Verschuldung der Haushalte hat im letzten Quartal zugenommen, und auch der Anteil der ausstehenden Kredite mit fehlenden Zahlungen ist vergleichsweise hoch. Dies ruft Erinnerungen an die Pandemiezeiten hervor, als zahlreiche Firmen nur dank staatlicher Unterstützung und niedriger Zinsen überdauerten.

Es könnte für Investoren sinnvoll sein, die Entwicklung aufmerksam zu beobachten, um zu beurteilen, ob sich der Trend der steigenden Kreditausfälle weiter verstärken könnte, was die Rentabilität der Banken beeinträchtigen würde.

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