Ausgabe September 2025
Wenn die frühe Rente zur Herausforderung wird: Wie Ausgaben und Lebensstil den Ruhestand beeinflussen
Ob der vorzeitige Ruhestand zum Traum oder Albtraum wird, hängt oft nicht nur vom Umfang der Ersparnisse ab, sondern auch von den persönlichen Ausgaben- und Lebensgewohnheiten. Diesen Umstand zu berücksichtigen, kann bei einer Entscheidung für diese Option hilfreich sein. Wenn sie ihren Job hinter sich lassen, träumen viele Menschen von einem einfachen Leben. Doch die Realität sieht oft anders aus, wenn plötzlich viel Zeit und eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um die Liste unerfüllter Wünsche abzuarbeiten.
Eine oft vorkommende Falle ist der sogenannte „Lifestyle Creep“ – dabei werden freiwillige Ausgaben, die durch ein gutes Einkommen möglich sind, zu notwendigen Ausgaben. Viele Menschen entwickeln Gewohnheiten, die mit hohen Kosten verbunden sind: die Wahl von Luxusrestaurants, hochpreisigen Marken oder edlen Fahrzeugen. Fällt der regelmäßige Gehaltseingang weg, wird es problematisch, mit diesen gewohnten Ausgaben umzugehen. Dadurch können Ängste entstehen, und unterschiedliche Auffassungen davon, was „richtiges“ Ausgeben sei, können Beziehungen belasten.
Ein weiterer Aspekt, der oft nicht genügend gewürdigt wird, ist die idealisierte Auffassung vom Ruhestand. Der frühe Ruhestand wird von vielen als Lösung für beruflichen Stress und Erschöpfung angesehen, da er die Freiheit bieten soll, lang geplante Reisen zu machen oder Hobbys nachzugehen. Diese Aktivitäten führen jedoch oft zu neuen, unerwarteten Kosten – sei es durch teure Reisen oder die ständige Suche nach neuen Beschäftigungen.
Vor der endgültigen Entscheidung für den Ruhestand wird eine Testphase empfohlen. In diesem Zeitraum empfiehlt es sich, die eigenen Ausgaben genau im Blick zu behalten und das eigene Leben sowie dessen Rahmenbedingungen einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Es kann helfen, den eigenen Umgang mit Geld besser zu verstehen, ein Budget zu erstellen und unnötige Ausgaben zu verschieben oder sogar zu streichen. Auf diese Weise kann festgestellt werden, ob man tatsächlich bereit ist, die Gewohnheiten des Berufslebens aufzugeben, oder ob der Wunsch nach sozialer Anerkennung und Luxus weiterhin besteht.
Für einen erfolgreichen Übergang in die frühe Rente ist nicht nur eine gute finanzielle Planung erforderlich, sondern auch die Fähigkeit, seine Ausgabengewohnheiten an die neue Lebenssituation anzupassen. Wer sich diese Fragen im Vorfeld stellt und dementsprechend handelt, hat größere Chancen, den Ruhestand zu genießen und nicht von Ängsten und unerfüllten Erwartungen geplagt zu werden.
Eine oft vorkommende Falle ist der sogenannte „Lifestyle Creep“ – dabei werden freiwillige Ausgaben, die durch ein gutes Einkommen möglich sind, zu notwendigen Ausgaben. Viele Menschen entwickeln Gewohnheiten, die mit hohen Kosten verbunden sind: die Wahl von Luxusrestaurants, hochpreisigen Marken oder edlen Fahrzeugen. Fällt der regelmäßige Gehaltseingang weg, wird es problematisch, mit diesen gewohnten Ausgaben umzugehen. Dadurch können Ängste entstehen, und unterschiedliche Auffassungen davon, was „richtiges“ Ausgeben sei, können Beziehungen belasten.
Ein weiterer Aspekt, der oft nicht genügend gewürdigt wird, ist die idealisierte Auffassung vom Ruhestand. Der frühe Ruhestand wird von vielen als Lösung für beruflichen Stress und Erschöpfung angesehen, da er die Freiheit bieten soll, lang geplante Reisen zu machen oder Hobbys nachzugehen. Diese Aktivitäten führen jedoch oft zu neuen, unerwarteten Kosten – sei es durch teure Reisen oder die ständige Suche nach neuen Beschäftigungen.
Vor der endgültigen Entscheidung für den Ruhestand wird eine Testphase empfohlen. In diesem Zeitraum empfiehlt es sich, die eigenen Ausgaben genau im Blick zu behalten und das eigene Leben sowie dessen Rahmenbedingungen einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Es kann helfen, den eigenen Umgang mit Geld besser zu verstehen, ein Budget zu erstellen und unnötige Ausgaben zu verschieben oder sogar zu streichen. Auf diese Weise kann festgestellt werden, ob man tatsächlich bereit ist, die Gewohnheiten des Berufslebens aufzugeben, oder ob der Wunsch nach sozialer Anerkennung und Luxus weiterhin besteht.
Für einen erfolgreichen Übergang in die frühe Rente ist nicht nur eine gute finanzielle Planung erforderlich, sondern auch die Fähigkeit, seine Ausgabengewohnheiten an die neue Lebenssituation anzupassen. Wer sich diese Fragen im Vorfeld stellt und dementsprechend handelt, hat größere Chancen, den Ruhestand zu genießen und nicht von Ängsten und unerfüllten Erwartungen geplagt zu werden.