Ausgabe Oktober 2025
Globale KI am Scheideweg:
Warum gerechte Teilhabe, Sicherheit und internationale Kooperation über die Zukunft der Technologie entscheiden
Die globale Entwicklung von KI sieht sich mit weitreichenden politischen, sozialen und sicherheitsrelevanten Herausforderungen konfrontiert. Besonders dringend ist die Frage, wie sichergestellt werden kann, dass Entwicklungsländer nicht von der technologischen Revolution ausgeschlossen werden und dass eine gerechte Verteilung der Vorteile gewährleistet ist. In vielen Staaten fehlen die erforderliche Infrastruktur und Erfahrung in der Governance, was das Risiko einer langfristigen Abhängigkeit von wenigen technologischen Zentren erhöht. Dadurch werden Ungleichheiten auf internationaler Ebene sowie innerhalb der Gesellschaft verstärkt.
Gleichzeitig entwickelt sich KI verstärkt zu einem geopolitisch destabilisierenden Element. Ökonomische Machtverschiebungen, Optionen für militärische Einsätze und das Risiko von Fehleinschätzungen zwischen Ländern schaffen eine Situation, in der geringe Transparenz schnell zu Eskalationen führen kann. In diesem Zusammenhang wird klar, dass ein Dialog gerade dann nötig ist, wenn es an Vertrauen mangelt und sich die Standpunkte differenzieren.
Zugleich weitet sich die Diskussion über offene und geschlossene KI-Modelle aus. Offene Modelle können zwar den Zugang erleichtern, bringen jedoch auch Risiken mit sich – vor allem bei Fähigkeiten, die anfällig für Missbrauch sind. Aus diesem Grund sind genauere Kriterien erforderlich, um zu bestimmen, welche Technologien offengelegt werden dürfen und welche nicht.
Zur Bewältigung dieser Herausforderungen wird ein Governance-System mit mehreren Schichten gefordert. Hierzu zählen wissenschaftliche Monitoring-Mechanismen, internationale Sicherheits- und Prüfregime sowie finanzielle Instrumente, die digitale und KI-bezogene Infrastruktur auch in ressourcenschwachen Regionen unterstützen. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Einbeziehung zahlreicher gesellschaftlicher Akteure sowie die Stärkung multilateraler Institutionen.
Die Realität ist trotz neuer internationaler Initiativen jedoch weiterhin von Fragmentierung geprägt. Ökonomische Machtzentren verfolgen verschiedene Regulierungsansätze, wobei große Privatfirmen maßgeblichen Einfluss auf technische Normen haben. Dies kann zu einer undemokratischen Bündelung ökonomischer und technologischer Macht führen.
Um nachhaltige Fortschritte zu erzielen, ist eine intensivere Zusammenarbeit in Forschung, Entwicklung und Innovation notwendig – vor allem innerhalb des Globalen Südens. Um sicherzustellen, dass KI zum globalen Gemeinwohl beiträgt und bestehende Ungleichgewichte nicht vertieft, sollen gemeinsame Standards, transparente Strategien und eine breitere Beteiligung an der Regulierung etabliert werden.
Gleichzeitig entwickelt sich KI verstärkt zu einem geopolitisch destabilisierenden Element. Ökonomische Machtverschiebungen, Optionen für militärische Einsätze und das Risiko von Fehleinschätzungen zwischen Ländern schaffen eine Situation, in der geringe Transparenz schnell zu Eskalationen führen kann. In diesem Zusammenhang wird klar, dass ein Dialog gerade dann nötig ist, wenn es an Vertrauen mangelt und sich die Standpunkte differenzieren.
Zugleich weitet sich die Diskussion über offene und geschlossene KI-Modelle aus. Offene Modelle können zwar den Zugang erleichtern, bringen jedoch auch Risiken mit sich – vor allem bei Fähigkeiten, die anfällig für Missbrauch sind. Aus diesem Grund sind genauere Kriterien erforderlich, um zu bestimmen, welche Technologien offengelegt werden dürfen und welche nicht.
Zur Bewältigung dieser Herausforderungen wird ein Governance-System mit mehreren Schichten gefordert. Hierzu zählen wissenschaftliche Monitoring-Mechanismen, internationale Sicherheits- und Prüfregime sowie finanzielle Instrumente, die digitale und KI-bezogene Infrastruktur auch in ressourcenschwachen Regionen unterstützen. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Einbeziehung zahlreicher gesellschaftlicher Akteure sowie die Stärkung multilateraler Institutionen.
Die Realität ist trotz neuer internationaler Initiativen jedoch weiterhin von Fragmentierung geprägt. Ökonomische Machtzentren verfolgen verschiedene Regulierungsansätze, wobei große Privatfirmen maßgeblichen Einfluss auf technische Normen haben. Dies kann zu einer undemokratischen Bündelung ökonomischer und technologischer Macht führen.
Um nachhaltige Fortschritte zu erzielen, ist eine intensivere Zusammenarbeit in Forschung, Entwicklung und Innovation notwendig – vor allem innerhalb des Globalen Südens. Um sicherzustellen, dass KI zum globalen Gemeinwohl beiträgt und bestehende Ungleichgewichte nicht vertieft, sollen gemeinsame Standards, transparente Strategien und eine breitere Beteiligung an der Regulierung etabliert werden.